Hey Superlovers! Auf der Welt gibt es wohl keine schönere Nebenbeschäftigung als die Zweisamkeit mit einem anderen Menschen. Beim Lustspiel ist der Oralverkehr mittlerweile gang und gebe und damit auch nicht mehr wegzudenken. Bislang wurde Oralsex als sehr sicher bei der Infektion mit Geschlechtskrankheiten eingestuft. Nach neueren Studien weiß man aber, dass dem nicht so ist. Auch wenn man Oral richtig befriedigt, ist man nicht vor Geschlechtskrankheiten geschützt.

Welche Geschlechtskrankheiten können mit Oralsex übertragen werden

Auch wenn Oralsex als sichere Art und Weise zählt sich seiner Lust hinzugeben, können mehrere Krankheiten auf diesem Weg übertragen werden. Da die Auslöser der meisten Geschlechtskrankheiten Viren, Bakterien oder andere Mikroorganismen sind, ist man auch durch Oralverkehr nicht vor einer Ansteckung geschützt. Aids kann zum Beispiel auch über Oralverkehr weitergegeben werden. Weil das HI-Virus sich im Sperma des Mannes, der Schleimhaut der Frau sowie im Blut befindet.

Durch den Oralverkehr wird oftmals einiges an Körperflüssigkeiten vom Partner aufgenommen, was schließlich zu einer Infektion führen kann. Als weitere schlimme Geschlechtskrankheit, welche auf diesem Weg übertragen wird, zählt HPV. Dieses Virus steigert die Gefahr von einigen Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs oder Kehlkopf- und Mandelkrebs.

Diese viralen Infektionen sind aber nicht die einzigen Krankheiten, die über den Mund übertragen werden. Es ist keine Neuheit sich beim Oralverkehr mit Genitalherpes, Syphilis, Chlamydien oder Gonorrhoe anzustecken. Oralverkehr kann aber auch die Ursache für Harnwegsinfekten oder vaginale Pilzinfekte sein.

Wie kann man sich beim Oralverkehr schützen

Auch wenn all diese Krankheiten sehr schlimm klingen, muss man nicht komplett auf diesen Spaß verzichten. Es gibt mittlerweile schon mehrere Möglichkeiten sich auch beim Oralverkehr zu schützen. Ein bewährter Klassiker ist, genau wie beim Sex, das Kondom.

Kondome eignen sich hervorragend, um sich vor Krankheiten zu schützen, da es im besten Fall nicht zu einer Berührung mit Körperflüssigkeiten kommt. Genauso gut eignet sich ein Lecktuch für den Oralverkehr. Das Lecktuch ist eine dünne Folie, mit der die Genitalien bedeckt werden.

Gleich wie beim Kondom wird dadurch ein Kontakt mit infiziertem Körperflüssigkeiten vermieden. Menschen die mit HIV infizierten Personen in sexuellen Kontakt standen, kann eine Präexpositionsprophylaxe helfen, das Risiko einer Ansteckung zu senken. Gegen eine HPV-Infektion hilft ein Kondom nur bedingt. Besser ist es sich gegen solch eine Infektion zu Impfen. Natürlich ist auch eine gute und regelmäßige Mundhygiene bestens zu empfehlen, um das Risiko einer Infektion zu senken. Es ist sehr zu ratsam sich auf Krankheiten zu testen, wenn der Verdacht einer Infektion besteht oder man in einem kurzen Zeitraum mehrfach den Sexualpartner gewechselt hat.

Wann besteht ein erhöhtes Risiko einer Infektion

Bei diesem Liebesakt können sich natürlich alle beteiligten mit einer Krankheit infizieren. Das höhere Risiko trägt allerdings die Person, die den aktiven Teil durchführt. Dabei ist es auch nicht ratsam das Ejakulat bzw. das Vaginalsekret zu schlucken oder für längere Zeit im Mund zu behalten. Ein erhöhtes Risiko besteht auch wenn sich Geschwüre oder kleine Narben im Genitalbereich befinden, da diese aufreißen können und durch Blut die höchste Ansteckungsgefahr besteht.

Da man sich mit mehreren Krankheiten über Oralverkehr infizieren kann, sollte man immer aufpassen. Deshalb sollte man immer Schutzmöglichkeiten in Anspruch nehmen.

Wer sich schützt, kann den Sex umso mehr genießen – ganz ohne Sorgen im Hinterkopf. Wer sich noch unsicher ist, für den gibt es Tipps und Tricks, wie man einen Mann oral richtig befriedigen kann.